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Die BlowerDoor-Messung zur Qualitätssicherung

Die BlowerDoor-Messung ist ein standardisiertes Differenzdruck-Messverfahren zur Bestimmung der Luftdichtheit von Gebäuden. Sie dient der Qualitätssicherung während der Bauphase, als Abschlussmessung nach Fertigstellung des Gebäudes, wird vor Ablauf der Gewährleistung eingesetzt sowie auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden oder zur Schadensanalyse. Mit der BlowerDoor-Messung werden Leckagen in der Gebäudehülle aufgezeigt und die Luftwechselrate bestimmt.

Das Messprinzip

Für die Messung wird ein BlowerDoor-Ventilator in eine Außentür oder ein Fenster eingebaut. Alle weiteren Außentüren und Fenster bleiben geschlossen, während die Innentüren geöffnet werden.

Der Ventilator erzeugt einen definierten Unterdruck im Gebäude. Durch Undichtheiten in der Gebäudehülle strömt Außenluft ins Gebäudeinnere. Die Luftwechselrate wird bestimmt. Sie zeigt an, wie oft die Luft pro Stunde im Gebäude unter Prüfbedingungen ausgetauscht wird. Während der Messung können sich Personen problemlos im Gebäude aufhalten.

Wann sollte gemessen werden?

Eine BlowerDoor-Messung empfiehlt sich insbesondere:

  • während der Bauphase zur Qualitätssicherung,
  • nach Fertigstellung als Abschlussmessung,
  • vor Ablauf der Gewährleistungsfrist,
  • im Gebäudebestand vor einer energetischen Sanierung oder zur Schadensanalyse.

Eine baubegleitende Messung ermöglicht es, Undichtheiten frühzeitig zu erkennen und mit geringem Aufwand zu beseitigen.

Qualitätssicherung

Die BlowerDoor Messung liefert objektive Informationen über die Luftdichtheit der Gebäudehülle. Sie unterstützt Bauherren, Planer und ausführende Unternehmen dabei, Ausführungsfehler frühzeitig zu erkennen und dauerhaft zu vermeiden.

Fazit

Die BlowerDoor-Messung ist bereits seit 1998 anerkannte Regel der Technik und ein bewährtes Verfahren zur Überprüfung der Luftdichtheit von Gebäuden. Sie wird im Rahmen der Qualitätssicherung oder auch zur Abschlussmessung nach DIN EN ISO 9972 durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen zur BlowerDoor-Messung

Wie funktioniert eine BlowerDoor-Messung?

Bei einer BlowerDoor-Messung wird ein Messventilator in eine Außentür oder ein Fenster eingebaut. Er erzeugt einen definierten Unterdruck im Gebäude, sodass Außenluft durch vorhandene Undichtheiten nach innen strömt. Aus der Messung wird die Luftwechselrate bestimmt. Sie beschreibt, wie oft die Luft im Gebäude unter den jeweiligen Prüfbedingungen pro Stunde ausgetauscht wird.

Wann sollte die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen werden?

Eine BlowerDoor-Messung ist während der Bauphase zur Qualitätssicherung besonders sinnvoll, solange die luftdichte Ebene noch zugänglich ist. Nach Fertigstellung kann eine Abschlussmessung erfolgen. Weitere Einsatzbereiche sind Messungen vor Ablauf der Gewährleistungsfrist, bei der Sanierung von Bestandsgebäuden oder im Rahmen einer Schadensanalyse.

Welchen Beitrag leistet der BlowerDoor-Test zur Qualitätssicherung?

Der BlowerDoor-Test liefert objektive Informationen über die Luftdichtheit der Gebäudehülle. Während einer baubegleitenden Messung können Ausführungsfehler und Leckagen frühzeitig erkannt werden. Solange die betroffenen Bauteile noch zugänglich sind, lassen sich Undichtheiten häufig mit geringem Aufwand beseitigen.