Leckageortung – Undichtheiten sicher erkennen
Undichtheiten in der Gebäudehülle können Energieverluste verursachen und langfristig zu Feuchteschäden führen. Die Leckageortung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil einer BlowerDoor Messung, mit der Schwachstellen in der Gebäudehülle sicher erkannt und dokumentiert werden können.
Wie werden Leckagen gefunden?
Während der BlowerDoor Messung wird im Gebäude ein definierter Unterdruck erzeugt. Dadurch strömt Außenluft durch vorhandene Undichtheiten in das Gebäude. Diese Luftströmungen lassen sich mit verschiedenen Hilfsmitteln sichtbar machen.
Zum Einsatz kommen beispielsweise:
- Smoke Pencil
- Anemometer
- Nebelgeräte
- Thermografiekameras
Typische Leckagen
Undichtheiten treten häufig an folgenden Stellen auf:
- Anschlüsse von Fenstern und Außentüren
- Dachflächenfenster und Gauben
- Rohr- und Kabeldurchführungen
- Übergänge zwischen unterschiedlichen Baumaterialien
- Bodenluken
- Anbauten und Erker
- Verbindungen und Stöße von Bauteilen
Warum eine baubegleitende Leckageortung sinnvoll ist
Werden Leckagen bereits während der Bauphase erkannt, können sie in der Regel mit geringem Aufwand beseitigt werden. Nach Fertigstellung sind viele Anschlüsse nicht mehr zugänglich, sodass Nachbesserungen deutlich aufwendiger ausfallen können.
Eine baubegleitende Leckageortung unterstützt daher die Qualitätssicherung und hilft, spätere Bauschäden sowie unnötige Energieverluste zu vermeiden.
Fazit
Die Leckageortung ist ein wichtiger Bestandteil der BlowerDoor-Messung. Sie dient der Qualitätssicherung, indem sie Undichtheiten sichtbar macht, so dass diese fachgerecht beseitigt werden können und das Gebäude dauerhaft luftdicht ist.
Häufig gestellte Fragen zur Leckageortung
Wie lassen sich Leckagen in der Gebäudehülle aufspüren?
Bei der Leckageortung wird während einer BlowerDoor-Messung ein definierter Unterdruck im Gebäude erzeugt. Dadurch strömt Außenluft durch vorhandene Undichtheiten ins Gebäudeinnere. Die entstehenden Luftströmungen lassen sich mit Hilfsmitteln wie einem Smoke Pencil, einem Anemometer, Nebelgeräten oder einer Thermografiekamera untersuchen.
An welchen Stellen treten Undichtheiten besonders häufig auf?
Typische Schwachstellen sind Anschlüsse von Fenstern und Außentüren, Dachflächenfenster, Gauben sowie Rohr- und Kabeldurchführungen. Auch Bodenluken, Anbauten, Erker und Übergänge zwischen unterschiedlichen Baumaterialien können Leckagen aufweisen. Besonders wichtig ist deshalb die sorgfältige Untersuchung von Bauteilanschlüssen und Durchdringungen.
Warum ist die Leckageortung während der Bauphase sinnvoll?
Eine baubegleitende Leckageortung ermöglicht es, Undichtheiten zu erkennen, solange die betreffenden Anschlüsse noch zugänglich sind. Dadurch können sie in der Regel mit geringerem Aufwand beseitigt werden. Nach Fertigstellung sind viele Bereiche verdeckt, sodass notwendige Nachbesserungen deutlich aufwendiger sein können.